Bundesnetzagentur

ISM

Grenzwerte

Die für die Exposition der Bevölkerung relevanten Sender von ISM-Anwendungen erzeugen maximal zulässige Strahlungsleistungen zwischen 50 nW und 10 W EIRP. Ferner gibt es Verkehrstelemstiksysteme mit Strahlungsleistungen von bis zu 300 W EIRP und die Ortungsradargeräte auf Schiffen mit Strahlungsleistungen von bis zu 80 MW.

Die ISM-Frequenznutzer unterliegen hinsichtlich des Schutzes von Personen in den durch die Funkanlagen entstehenden elektromagnetischen Feldern den geltenden Vorschriften. Hierzu gehören u. a. die RTTE-Richtlinie (Radio Equipment and Telecommunications Terminal Equipment) der EU, das Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsanlagen (FTEG), das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), die 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV) und das Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG).

Für stationäre Sender mit einer Ausgangsleistung ab 10 W EIRP hat die BNetzA vor der erstmaligen Betriebsaufnahme eine Standortbescheinigung nach der Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV) zu erteilen.

Ein Projekt der Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms (DMF) zur Bestimmung der Exposition bei Funkgeräten in Haushalt und Büro hat verschiedene ISM-Geräte untersucht und herausgefunden, dass bei allen derartigen Systemen die zugehörigen spezifischen Absorptionsraten (SAR) um mehr als eine Größenordnung unter dem geltenden Grenzwert liegen.

 

Weiterführende Informationen

Ausführliche Informationen zu den ISM-Bändern.

 

Stand: 14.07.2010

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