Bundesnetzagentur

Ton- und Fernsehrundfunk

Grenzwerte

Grenzwertkurve Ton- und Fernsehrundfunk

Die Zahl der Rundfunk-Sendeanlagen ist im Vergleich zum Mobilfunk klein, allerdings arbeiten die einzelnen Sender je nach dem zu versorgenden Gebiet und dem Frequenzbereich mit teilweise sehr hohen Sendeleistungen bis zum Megawatt-Bereich. Je nach verwendetem Frequenzbereich liegen die vom Rat der Europäischen Union empfohlenen Grenzwerte der elektrischen Feldstärke zwischen 87 V/m und 28 V/m. Die zugehörigen Sicherheitsabstände in Abstrahlrichtung der Antenne betragen daher teilweise mehrere hundert Meter. Bei hohen Funktürmen ist am Boden in der Regel kein Sicherheitsabstand erforderlich.

Gemäß "Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder" (BEMFV) von 2002 benötigen auch die Rundfunk-Betreiber eine Standortbescheinigung bei Neuerrichtung einer Sendeanlage. Dies gilt auch, wenn technische Veränderungen an bestehenden ortsfesten Sendeanlagen vorgenommen werden oder weitere ortsfeste Anlagen am selben Standort errichtet werden. Die Emissionen von Rundfunk-Sendeanlagen werden zudem bei der Erteilung von Standortbescheinigungen für andere Sendeanlagen berücksichtigt.

Das im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt durchgeführte Projekt „Bestimmung der Exposition der Bevölkerung in der Umgebung von digitalen Rundfunk- und Fernsehsendern“ hat ergeben, dass in dem untersuchten Gebiet der Grenzwert am Messpunkt mit den höchsten Emissionen nur zu etwa 3 Promille ausgeschöpft wird.

 

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