Bundesnetzagentur

CB-Funk

Technik

CB-Funkgerät

Dem CB-Funk steht zum einen ein europäisch harmonisierter Frequenzbereich mit 40 Kanälen (Kanäle 1 bis 40) zur Verfügung, deren Trägerfrequenzen zwischen 26,965 MHz und 27,405 MHz liegen. Zum anderen gibt in Deutschland einen nationalen Erweiterungsbereich mit 40 zusätzlichen Kanälen (Kanäle 41 bis 80). Die zugehörigen Trägerfrequenzen befinden sich zwischen 26,565 MHz und 26,955 MHz. Die Bandbreite eines Kanals beträgt 10 kHz. Die möglichen Betriebsarten sind Fernsprechen im Simplex-Verfahren (Wechselsprechen auf einer Frequenz) und die Datenübertragung auf bestimmten Kanälen.

Die zulässigen Sendeleistungen beim Fernsprechbetrieb hängen ab von dem verwendeten Modulationsverfahren. Auf den Kanälen 1 bis 40 ist die Frequenzmodulation und die Phasenmodulation zulässig mit einer maximalen Strahlungsleistung von 4 W ERP (äquivalente Strahlungsleistung bezogen auf einen λ/2-Dipol). Die Zweiseitenband-Amplitudenmodulation ist mit einer maximalen Strahlungsleistung von 4 W ERP möglich und die Einseitenband-Amplitudenmodulation mit 12 W PEP.

Auf den Kanälen 41 bis 80 darf ausschließlich die Frequenz- oder Phasenmodulation mit einer maximalen Strahlungsleistung von 4 W ERP zum Einsatz kommen. Zum Schutz der Funkanwendungen in den Nachbarstaaten ist in bestimmten von der BNetzA festgelegten Landkreisen, Städten und Regionen die Nutzung ortsfester CB-Anlagen nicht gestattet, es sind jedoch Einzelzuteilungen nach Beurteilung der örtlichen Gegebenheiten möglich.

 

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