Bundesnetzagentur

Amateurfunkdienst

Grenzwerte

Grenzwertkurve Amateurfunkdienst

Grundlage für die Beurteilung möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch die hochfrequenten Felder der Amateurfunk-Sendegeräte sind die von der „Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung“ (ICNIRP) empfohlenen Basisgrenzwerte. Diese werden als spezifische Absorptionsrate (SAR) angegeben. Der SAR beschreibt, welche Menge der Strahlungsleistung (W) vom menschlichen Körper (kg) aufgenommen wird.

Die maximal zulässige SAR beträgt

    • 0,08 W/kg für den ganzen Körper und
    • 2,00 W/kg für Teile des Körpers, z.B. für den Kopf.

Auch Funkamateure müssen wie die kommerziellen Sendestationsbetreiber die Sicherheit von Personen in elektromagnetischen Feldern beachten. Ab einer Strahlungsleistung von 10 W EIRP hat der Betreiber einer ortsfesten Station gegenüber der BNetzA den Nachweis zu erbringen, dass andere Personen, die sich in Wohnungen, Gärten, auf öffentlichen Straßen und Plätzen befinden, durch die Strahlung seiner Sendeanlage nicht gefährdet werden. Gesetzliche Grundlage bildet die Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV) für den Frequenzbereich von 9 kHz bis 300 GHz. Zusätzlich werden für 9 kHz bis 3 GHz teilweise nochmals erheblich niedrigere Grenzwerte für Träger von Herzschrittmachern und anderer aktiver Implantate geltend gemacht.

 

Weiterführende Informationen

Ausführliche Informationen zum Amateurfunkdienst.

 

Zusatzinformationen

Technik - Übersicht

- Überblick

- Grenzwerte

- Technik

- Anwendung