Bundesnetzagentur

Amateurfunkdienst

Anwendung

Amateufunkanwendung

Neben der zwanglosen Kommunikation mit anderen Funkamateuren und dem Basteln von Geräten und Funk-Zubehör hat sich der Amateurfunk in der Vergangenheit große Verdienste bei der Katastrophenhilfe erworben, indem Funkamateure in zahlreichen Fällen des Zusammenbruchs der öffentlichen Kommunikationsinfrastruktur den nötigen Kontakt zu den Hilfskräften hergestellt haben. Auch waren die Funkverbindungen zwischen Amateuren in Ost und West zu Zeiten des kalten Krieges hilfreich für die Völkerverständigung.

 

Zu den zahlreiche weitere Schwerpunkte der Amateurfunk-Aktivitäten gehören z. B.:

  • Teilnahme an Contesten: Unter Contesten werden im Amateurfunk Wettbewerbe verstanden, bei denen es darum geht, in einem bestimmten Zeitraum bei vorgegebenen Frequenzbereichen und Betriebsarten möglichst viele Verbindungen zu tätigen.
  • Erarbeitung von Diplomen: Diplome stellen Auszeichnungen für bestimmte funktechnische Leistungen dar. Sie werden von Verbänden oder Einzelpersonen herausgegeben und können von jedem Funkamateur erworben werden. Sie honorieren eine Mindestzahl von Verbindungen nach vorgegebenen Kriterien (z. B. Länder, Distrikte, Ortsverbände des Deutschen Amateurfunk Radio Clubs DARC). Weltweit gibt es über tausend unterschiedliche Amateurfunkdiplome.
  • Jugendarbeit: Neben Jugend-Fieldays, Ferienaktionen und Bastelaktivitäten gibt es im Amateurfunk internationale Veranstaltungen für junge Funkamateure, zu denen z. B. Jamboree on the Air (JOTA), ein weltweites Treffen von Pfadfindern auf den Amateurfunk- Bändern oder Young Helpers on the Air (YHOTA), ein internationales Treffen der Jugendgruppen von Hilfsorganisationen und Schulsanitätsdiensten via Amateurfunk, gehören. Auch veranstalten die Amateurfunk-Ortsverbände Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Amateur- Zeugnisprüfung, um den Amateurfunk-Nachwuchs sicherzustellen.

 

Weiterführende Informationen

Ausführliche Informationen zum Amateurfunkdienst.

 

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