Glossar - N

Nahfeld

Das Nahfeld erstreckt sich bis etwa zu einer Entfernung von 4 Lambda (Wellenlänge) und wird unterteilt in das reaktive und das strahlende Nahfeld. Das strahlende Nahfeld wird auch als Übergangsfeld bezeichnet. Im Nah- und Übergangsfeld kann aus einer Feldgröße (elektrische/magnetische) die andere nicht berechnet werden.

Ohne detaillierte Kenntnisse über die Eigenschaften des Nahfeldes und des Fernfeldes (siehe Fernfeld) können Feldstärken von Funkanlagen messtechnisch nicht sachgerecht ermittelt werden. Feldstärkemessungen zur Beurteilung des Schutzes von Personen in elektromagnetischen Feldern sollten deshalb nur von entsprechend ausgebildeten Personen durchgeführt werden.

 

N.D. (Nicht Direktional)

In der Standortbescheinigung wird die Bezeichnung "N.D." verwendet, um deutlich zu machen, dass der Sicherheitsabstand nicht nur für eine bestimmte Richtung festgelegt wurde, sondern in alle Richtungen rund um die betreffende Sendeantenne, also "nicht direktional" gilt.

 

Netzplanung

Zur Planung der Ton- und Rundfunknetze werden von den Rundfunk- und Fernsehanstalten lokale Versorgungsmessungen durchgeführt, um anhand der sogenannten Mindestfeldstärke (siehe Glossar) unter anderem die Standortauswahl des Senders und die benötigte Sendeleistung zu bestimmen. In ähnlicher Weise erfolgt die Planung von Mobilfunkstandorten. Die Planung und der Aufbau eines Mobilfunknetzes liegt, unter der Beachtung der gültigen Rechtsvorschriften, in der Verantwortung des Mobilfunknetzbetreibers. Zur Standortbestimmung von ortsfesten Mobilfunkbasisstationen setzen die Betreiber computergestützte Verfahren ein, bei denen die topografischen Verhältnisse, die Bebauung und der Bewuchs sowie das erwartete Gesprächs-/Kommunikationsaufkommen für jede auszubildende Mobilfunkzelle (eine Mobilfunkzelle wird durch eine Basisstation gebildet) berücksichtigt werden.

 

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